Corporate Governance

Corporate Governance steht für eine verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle von Unternehmen. Effiziente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, klare Regeln, Achtung der Aktionärsinteressen, Offenheit und Transparenz der Unternehmenskommunikation sind wesentliche Aspekte guter Corporate Governance.

Für PSI hat gute Corporate Governance eine hohe Bedeutung als elementarer Bestandteil der Unternehmensführung. Dadurch will PSI eine auf Shareholder Value ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle sicher stellen. Dies soll das Vertrauen unserer Aktionäre, Geschäftspartner und Mitarbeiter auch in Zukunft gewährleisten und fördern. Daher begrüßen wir den Deutschen Corporate Governance Kodex, den die Regierungskommission am 26. Februar 2002 veröffentlicht und zuletzt am 5. Mai 2015 geändert hat.

Erklärung der PSI AG nach § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der PSI Aktiengesellschaft für Produkte und Systeme der Informationstechnologie erklären gemäß § 161 AktG:

Die PSI AG entsprach und entspricht den Empfehlungen der Regierungs-kommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 seit der Veröffentlichung mit folgenden Ausnahmen:

  • Punkt 4.2.5: Von der in diesem Punkt empfohlenen Verwendung vorgegebener Mustertabellen weicht die PSI AG ab, weil neben Unklarheiten in der Auslegung auch Zweifel bestehen, ob die zusätzliche Verwendung der Mustertabellen die vom Unternehmen unter Beachtung der Anforderungen der Rechnungslegung angestrebte Übersichtlichkeit und Allgemeinverständlichkeit des Vergütungsberichts fördert.
  • Punkt 5.3.3: Der Aufsichtsrat hat keinen Nominierungsausschuss gebildet, da alle vier dem Aufsichtsrat angehörenden Kapitalvertreter an der Erarbeitung von Wahlvorschlägen an die Hauptversammlung beteiligt sind.
  • Punkt 5.4.1: Es wurde keine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat festgelegt, da dem Unternehmen grundsätzlich auch die Expertise erfahrener Aufsichtsratsmitglieder zur Verfügung stehen soll. Eine von vorneherein festgelegte Grenze für die maximale Zugehörigkeitsdauer erscheint dem Aufsichtsrat nicht sachgerecht, zumal die in der Satzung festgelegte Amtsdauer für Aufsichtsräte einen überschaubaren Zeitrahmen für die Mandate vorgibt.
  • Punkt 5.4.3: Wahlen zum Aufsichtsrat können nach Maßgabe der hierfür geltenden rechtlichen Voraussetzungen als Listenwahl durchgeführt werden. Auf diese Weise kann die Wahl der Kandidaten gebündelt werden.
  • Punkt 7.1.2: Eine Erörterung der Halbjahres- und der Quartalsfinanzberichte durch den Aufsichtsrat oder seinen Prüfungsausschuss mit dem Vorstand vor der Veröffentlichung findet nicht statt. Diese Erörterung kann entfallen, da der Aufsichtsrat monatlich eine Berichterstattung erhält und er in den Aufsichtsratssitzungen immer über die zukünftigen Quartalsentwicklungen informiert wird.

Gezeichnet

Vorstand und Aufsichtsrat
Berlin, den 6. Dezember 2016

Ein Beleg für den hohen Stellenwert, den Transparenz bei PSI genießt, ist unsere transparente und mehrfach ausgezeichnete Kommunikation mit dem Kapitalmarkt. Im Jahr 2004 erhielten wir den Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation in der Kategorie beste Online-Präsenz. Bereits in den Jahren 2002 und 2003 wurde die PSI im Rahmen des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation für überzeugende Wirtschaftskommunikation ausgezeichnet. Unsere Geschäftsberichte der Jahre 2004 bis 2013 wurden mit fünf Bronze, vier Silber und vier Gold Awards beim weltweit größtem Geschäftsbericht-Wettbewerb, den in den USA vergebenen International ARC Awards ausgezeichnet.

Dies ist für uns ein Ansporn, Transparenz und Offenheit der Unternehmenskommunikation auch in Zukunft kontinuierlich zu verbessern.