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Checkliste: Wann lohnt sich ein integriertes ERP und WMS?

04.03.2019 - Logistik, Industrie 4.0, Produktion

Integrierte Lösungen ermöglichen eine präzise Logistik für die Produktion.

Steigender Wettbewerbsdruck und der digitale Wandel haben bei vielen Unternehmen zum Wunsch geführt, ihre Prozesse durchgängig abzubilden. Gerade im produzierenden Umfeld ist eine Enterprise-Ressource-Planning–Lösung (ERP) das Mittel zur Wahl, um Prozesse zu optimieren.

Wenn es um das Management komplexer innerbetrieblicher Prozesse geht, stoßen Lösungen mit ihren robusten Grundfunktionen - insbesondere wenn hohe Stückzahlen und hochautomatisierte Fertigung den Betriebsalltag prägen - jedoch an ihre Grenzen.

Die Lösung ist dann ein ausgereiftes Warehouse Management System (WMS), denn dieses unterstützt Unternehmen ideal bei der digitalen Steuerung und Automatisierung der Logistik.

In der Praxis lassen sich viele Vorteile einer mittels WMS optimierten Logistik ablesen:

  • Reduzierte Transport- und Liegezeiten,
  • eine optimierte Bestandsführung,
  • sinkende Durchlaufzeiten in der Produktion
  • und eine gesteigerte Produktivität.

Halle 7, Stand A24

Hannover Messe 2019

Überzeugen Sie sich selbst von unseren integrierten Lösung für Produktion und Logistik. Auf der Messe erwartet Sie ein aufsehenerregender Showcase zur smarten Fabrik der Zukunft.

Für welche Unternehmen ist die Ergänzung um ein WMS sinnvoll?

Generell bietet sich ein WMS für alle Firmen mit komplexen logistischen Prozessen an. Ob ein WMS für ihr Unternehmen sinnvoll ist, können Sie anhand der folgenden Checkliste prüfen:

Checkliste

  • Sind viele bestandstrennende Attribute  zu berücksichtigen (z. B. bei der Vereinnahmung, Lagerung und Entnahme von Material in und für unterschiedliche Lagerbereiche)?
  • Sollen Just-in-Sequence- / Just-in-Time-Prozesse unterstützt werden?
  • Möchten Sie spezielle Ein-, Aus- und Umlagerstrategien für eine optimale Lagersteuerung nutzen?
  • Sollen Kitting- und Value-Added-Services-Anforderungen unterstützt werden?
  • Ist vorgesehen, dass vorhandene Ressourcen (Mensch & Maschine) bedarfsgerecht ein- und verplant werden?
  • Besteht der Bedarf innerbetriebliche Transporte zu automatisieren und zu optimieren?
  • Sollen unterschiedliche Lagerbereiche mit individuellen Lagerplatzattributen und –strategien abgebildet und unterstützt werden?
  • Ist die Einbindung von Lokalisierungs- oder Positionierungstechnologien ein Thema?
  • Ist die Unterstützung von E-Kanban-Prozesse notwendig?
  • Erscheint eine dynamische Lagerplatzverwaltung zur optimalen Nutzung der vorhandenen Lagerfläche sinnvoll?
  • Ist es sinnvoll unterschiedliche Kommissionierstratgien und –technologien einzusetzen?
  • Werden Realtime-Dashboards benötigt, um so eine virtuelle Steuerung des Lagers durch den Leitstand zu ermöglichen?
  • Sollen durch ein proaktives, systemgesteuertes Eventmanagement Prozesse überwacht und mögliche Fehlerrisiken früh erkannt werden?

Darum ist ein integriertes ERP und WMS die „Best Practice“

Eine integrierte Lösung für Logistik und Produktion schafft die besten Voraussetzungen für die smarte Fabrik von morgen, doch auch heute ergeben sich schon handfeste Vorteile für die Beherrschung komplexer Lieferketten und Warenströme, wenn sie eine Lösung aus einer Hand wählen:

  • Nutzen Sie bestehende Ressourcen effektiver
    Gerade wenn Sie es mit vielen bestandtrennenden Kriterien für gelagerte Artikel agieren, ist das WMS dem ERP deutlich überlegen: Dynamische Belegung erlaubt eine effizientere Auslastung des Lagers, während das Behältermanagement den Bestand und die Auslastung von Ladungsträgern optimiert.
  • Vermeiden Sie Fehler proaktiv
    Durch eine gemeinsame Datenbasis vermeiden Sie manuelle Datenübertragungen und damit einhergehende Fehler. Doch WMS-Systeme können noch mehr: Proaktives, systemgesteuertes Eventmanagement unterstützt Sie bei der Überwachung Ihrer Prozesse. Potentielle Fehlerquellen können so rechtzeitig erkannt werden und zeitaufwändige, manuelle Korrekturen - samt entsprechender Zusatzkosten - vermieden werden.
  • Steigern Sie Effizienz und Anwenderzufriedenheit mit einer einheitlichen Nutzeroberfläche
    Wenn alle Funktionen und Informationen aus einer Nutzeroberfläche heraus verfügbar sind, entfallen Medienbrüche. Aufwändige Wechsel zwischen Systemen entfallen. Für Anwender steigt der Bedienkomfort.
  • Setzen Sie die Einführung schneller und reibungsloser um
    Da integrierte Lösung auf einer Technologie aufbauen, vermeiden Sie Probleme mit Schnittstellen und Datentransfers. Die Einführungszeit und die Integrationskosten sinken tendenziell, während Sie sich gleichzeitig das Management mehrerer Softwarehäuser sparen.

Mehr erfahren:

Infografik zu PSIwms

PSIwms plant, steuert und optimiert die Geschäftsprozesse in der Intralogistik. Es bietet dafür Module mit exklusiven, zukunftsweisenden Entwicklungen.

Mit integrierten Lösungen Optimierungspotentiale heben

Mit der modularen Konzeption der PSI-Produkte wurde eine solche, systemübergreifende Integration bereits früh mitgedacht und in der Systemarchitektur berücksichtigt. Folglich kann eine integrierte ERP-WMS-Lösung der PSI ohne herkömmliche Schnittstellen auskommen und entsprechend schnell und einfach zum Go-Live gelangen.

In der Praxis muss nur bei allen Feldern im ERP-System PSIpenta, bei denen später das WMS die Hoheit haben soll, der Befehl „WMS“ für den Lagerort eingegeben werden. Alle operativen Aufgaben werden dann automatisch zum WMS weitergetragen. Rückmeldungen – etwa für Bestandsentnahmen – erfolgen in Echtzeit zum ERP, sodass die Bestandssicht jederzeit gegeben ist.

Auch weitergehende Automatisierungen lassen sich mit einer Integration von PSIwms umsetzen: Mittels E-Kanban erfolgt die Übermittelung von Bedarfen in Echtzeit und vollautomatisch. Weiterhin steht ein integriertes Transportleitsystem zur Planung und effizienten Steuerung der innerbetrieblichen Transporte zur Verfügung. Möglich sind manuelle, teilautomatisierte oder autonome Transporte durch fahrerlose Transportfahrzeuge.

Die Vorteile einer integrierten Lösung: Alle Prozesse können aus einer Oberfläche gesteuert werden und greifen nahtlos ineinander. Abläufe werden konsequent automatisiert und digitalisiert. Der Bedienkomfort für Ihre Mitarbeiter steigt, Fehler werden reduziert und die Produktivität erhöht.

Felix Saran

Content Marketing Manager PSI Automotive & Industry GmbH

Nach mehreren Stationen in Redaktionen und der Musikbranche kümmert sich Felix Saran heute um fachkundige Texte und Inhalte für die PSI Automotive & Industry. Besonders gern erzählt er gute Geschichten und führt Interviews mit Kunden oder Kollegen zu den Zukunftsthemen im Bereich ERP + MES. In seiner Freizeit besucht der Marketingspezialist Konzerte oder ist in spannenden Restaurants zu finden.

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