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Digitale Transformation in der Logistik – und wo steht Ihr Unternehmen?

06.06.2018 - Logistik, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0

Foto © ake1150 – Fotolia.com

Von Smart Home bis Internet der Dinge und künstlicher Intelligenz, von in Echtzeit verfolgbaren Lieferdiensten bis zur horizontalen Verknüpfung der Supply Chain und selbstlernenden IT-Systemen: Die digitale Transformation hat in viele Bereiche unseres (mehr oder weniger) alltäglichen Lebens Einzug gehalten.

Neben für den Endverbraucher praktischen Nutzen wie zum Beispiel von unterwegs steuerbaren Rollläden und Heizungen stehen besonders Unternehmen vor der Herausforderung, die digitale Transformation zu gestalten. Vor der Gestaltung stehen jedoch einige Fragen. Was meint „digitale Transformation“? Worin besteht ihr konkreter Nutzen? Und vor allem: Wie kann sie umgesetzt werden?

Schritt für Schritt die digitale Transformation gestalten

Digitale Transformation beschreibt zunächst den fortlaufenden Veränderungsprozess digitaler Technologien. Bei Unternehmen aus dem Bereich der Logistik betrifft das besonders die Vernetzung und Digitalisierung ihrer IT-Systeme; mit dem Ziel, diese auf Industrie/Logistik 4.0 und das Internet der Dinge (IoT) auszulegen.

Ein wichtiges Instrument zum Realisieren dieses Ziels ist dabei die IT-Infrastruktur. Welche Entwicklungsschritte diese auf dem Weg der fortschreitenden Digitalisierung durchläuft, wurde durch das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) e. V. an der RWTH Aachen in einem aus vier Säulen bestehenden Modell zusammengefasst.

Entwicklungspfad zur Logistik 4.0 und einer digitalen Supply Chain

Das Modell beschreibt, aufbauend auf einer vorhandenen digitalen Struktur, die Entwicklung von der grundlegenden Fähigkeit, Fertigungsprozesse in Echtzeit verfolgen zu können (Visibility – Säule 1) bis hin zu einem System, welches selbstoptimierend arbeitet und autonom reagieren kann (Adaptability – Säule 4).

Dabei durchläuft das System im FIR-Modell die Entwicklungsschritte Transparency (Säule 2) und Predictability (Säule 3). Das System ermöglicht nach dem „Sehen“ der Fertigungsprozesse, das „Verstehen“ eben jener. Dazu wird das Geschehen datenbasiert analysiert.

In einem nächsten Schritt folgt der „datenbasierten Blick in die Zukunft“, bei dem durch die Analyse konzentrierter Kennzahlen belastbare Prognosen und Risikoabschätzungen ermöglicht werden. Auf der letzten Stufe steht ein selbstlernendes System, welches autonom reagiert und so maximale Flexibilität und Anpassungsfähigkeit garantiert.

Digitale Vernetzung sorgt für mehr Planungssicherheit

Der Nutzen eines modernen IT-Systems im Hinblick auf zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Kostenoptimierung ist unbestritten. Auch wenn angesichts der rasanten technologischen Entwicklungen nicht vorausgesagt werden kann, wie sich Märkte und Prozesse verändern, können künftige Entwicklungen und Risiken berechnet werden.

Grundlage dafür ist eine IT-Infrastruktur, welche die Systeme eines Unternehmens in einem ersten Schritt vertikal, d.h. innerhalb eines Standorts vernetzt und in einem nächsten Schritt eine horizontale Vernetzung, d.h. zwischen verschiedenen Standorten, ermöglicht.

Eine solche IT-Infrastruktur kann durch PSIglobal aus der PSI Logistics Suite geschaffen werden. Die Entwicklung der Märkte und Prozesse bleibt weiterhin nicht vorhersagbar, mit  PSIglobal wird jedoch die Zukunft in Bezug auf logistische Anforderungen und Optionen planbar.

Dr. Giovanni Prestifilippo

Geschäftsführer PSI Logistics GmbH

 

 

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