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Hand in Hand: Mit integrierter ERP- und MES-Lösung Produktionsprozesse optimieren

28.11.2018 - Produktion

Die Verbindung zwischen Planungs- und Durchsetzungsebene ermöglicht einen optimierten Prozess – von der Management- bis zur Werkstattebene.

© iStock.com/Dmytro Aksonov

Rund 150 Mitarbeiter bauen bei Rekers im Stammsitz Spelle auf einer überdachten Produktionsfläche von über 36.000 Quadratmetern komplette Anlagen für die Betonwarenindustrie. Dazu zählt die Konzeptionierung, Planung und Teilefertigung genauso wie die Montage und Inbetriebnahme der Anlagen.

Für die durchgängige Unterstützung der abteilungsübergreifenden Abläufe bedarf es hier nicht nur eines ERP-Systems, sondern auch der Integration eines Manufacturing-Execution-Systems (MES), welches den Produktionsprozess auf Werkstattebene mit der Auftragsbearbeitung auf Managementebene miteinander verbindet.

© Rekers

Um auch zukünftig die anspruchsvollen Abläufe effizient bewerkstelligen zu können, führte das Unternehmen eine neue, integrierte Betriebsdaten- (BDE) und Personalzeiterfassung (PZE) ein und migrierte hierfür zunächst auf eine neue Version des installierten ERP-Systems. „Genau hier mussten wir etwas tun“, erinnert sich Jens Bonnekessel, Betriebsleiter bei Rekers. „Unsere eigenentwickelte BDE genügte insbesondere funktional unseren Anforderungen nicht mehr, die Personalzeitverwaltung war bereits vor einiger Zeit durch den Hersteller abgekündigt worden und in der Folge veraltet.”

In dieser Situation entschieden die Verantwortlichen ein neues MES auf Basis eines Pflichtenhefts auszuschreiben. Zu den wichtigsten Anforderungen zählte neben einer Schnittstelle zum eingesetzten ERP-System PSIpenta vor allem auch der Wunsch, Steuerskripte mit Hilfe von Visual Basic for Applications (VBA) selbst programmieren zu können. Am Ende des Auswahlprozesses fiel die Entscheidung zugunsten des aktuellen ERP-Lieferanten PSI Automotive & Industry.

„Hier überzeugte letztlich nicht nur die MES-Lösung selbst. Auch der Fakt, dass wir das Unternehmen als unseren ERP-Lieferanten bereits kannten, das MES mit dem ERP-System schon originär eng miteinander verknüpft ist und wir von einer vergleichsweise kurzen Einführungszeit ausgehen konnten, waren natürlich relevante Kriterien für die Auftragsvergabe“, erläutert der Betriebsleiter.

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Unternehmensabläufe auf dem Prüfstand

Vor Einführung des MES musste jedoch die Migration des installierten ERP-Systems auf eine neuere Version erfolgen, da nur diese mit den neuesten MES-Modulen kompatibel ist. Die Migration und MES-Neueinführung hat Rekers auch genutzt, um Arbeitsabläufe kritisch zu überdenken und durch eine Optimierung weitere Effizienzpotenziale zu heben.

Dazu zählt etwa der Vergleich von individuellen Anpassungen mit im System gebotenen Standards. „Für die Materialvorabbestellung von Teilen mit langer Laufzeit gibt es z. B. ein gutes Modul in PSIpenta, das wir nicht noch nutzen, aber bestens für unsere Anforderungen geeignet wäre. Denn es kommt immer wieder vor, dass Stücklisten noch nicht freigegeben und somit noch keine Bedarfe gemeldet sind, obwohl längst klar ist, dass bestimmt Teile mit langer Laufzeit definitiv benötigt werden“, beschreibt Bonnekessel. Auch vorhandene VBAs wurden bei dieser Gelegenheit auf den Prüfstand gestellt und hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit bewertet.

Mit durchgängigen Prozesse in die Zukunft

Mit seinem durchgängigen ERP-MES-System ist Rekers softwareseitig bestens gerüstet um die Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortzuschreiben. Die Verbindung zwischen Planungs- und Durchsetzungsebene ermöglicht einen optimierten Prozess – von der Management- bis zur Werkstattebene.

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Felix Saran

Content Marketing Manager PSI Automotive & Industry GmbH

Nach mehreren Stationen in Redaktionen und der Musikbranche kümmert sich Felix Saran heute um fachkundige Texte und Inhalte für die PSI Automotive & Industry. Besonders gern erzählt er gute Geschichten und führt Interviews mit Kunden oder Kollegen zu den Zukunftsthemen im Bereich ERP + MES. In seiner Freizeit besucht der Marketingspezialist Konzerte oder ist in spannenden Restaurants zu finden.

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