• Nachhaltigkeit und CSR

    Mitarbeiter

Assoziationsfreiheit

PSI respektiert die durch das Gesetz (Betriebsverfassungsgesetz - BetrVG) garantierte Vereinigungsfreiheit. Das Betriebsverfassungsgesetz regelt die Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitgeber und der Belegschaft des Betriebes, die von dem von ihr gewählten Betriebsrat repräsentiert wird.

Diskriminierungsverbot PSI befolgt das im Gesetz (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - AGG) vorgegebene Verbot der Diskriminierung. Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Mitarbeitervielfalt

PSI befolgt die im Gesetz (Neuntes Buch Sozialgesetzbuch - SGB IX) geregelten Vorgaben für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen, insbesondere schwerbehinderter Frauen. Das Neunte Buch Sozialgesetzbuch enthält die Vorschriften für die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen in Deutschland.

Mitarbeiterengagement

Seit 2017 ermittelt PSI den Employee-Commitment-Index zur Messung der eigenen Leistung im Hinblick auf das Mitarbeiterengagement. Das Mitarbeiterengagement ist Ausdruck der Motivation und Loyalität der Mitarbeiter sowie ihrer Identifikation mit der PSI. 

In den Employee-Commitment-Index fließen die durchschnittliche Mitarbeiterfluktuation, die Mitarbeiterzufriedenheit und der durchschnittliche Krankenstand im Konzern ein, wobei für alle drei Kriterien Zielgrößen definiert werden. Bei der anschließenden Ermittlung des Index aufgrund der jeweiligen Zielerreichung werden Fluktuation und Mitarbeiterzufriedenheit höher als der Krankenstand gewichtet. Der PSI-Konzern erreichte 2017 einen Employee-Commitment-Index von 82 %.

In einer vom Magazin FOCUS durchgeführten breit angelegten Untersuchung der Arbeitsbedingungen bei 2.000 deutschen Unternehmen belegte PSI im Branchen-Ranking Telekommunikation und IT den 14. Platz und wurde als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet.

Aus- und Weiterbildung

Für die Funktionalität und den Innovationsgrad der von PSI entwickelten Produkte sind Personalentwicklung und Qualifizierung von Mitarbeitern von entscheidender Bedeutung. Die Schwerpunkte liegen vor allem auf der fachspezifischen Ausbildung neuer Mitarbeiter an den internationalen Standorten und in Deutschland sowie auf der Qualifizierung von Mitarbeitern für die Internationalisierung.

Diese erfolgt in Form von Vertriebs-, Projektmanagement- und Vertragsrechtsschulungen sowie Trainings zu Konzern-Softwaretools. Konzernübergreifende Arbeitskreise zu den Themen Technik, Infrastruktur, Produktmanagement, Wartung, Qualitätsmanagement, Controlling und Marketing fördern den Know-how-Transfer und die Standardisierung im Konzern. Von besonderer Bedeutung für die strategische Weiterentwicklung des Konzerns ist die Ausbildung der Mitarbeiter für die einheitliche Java-Technikplattform.

Um frühzeitig den Kontakt zu Absolventen der entsprechenden Studiengänge herzustellen, engagiert sich PSI auf vielen Ebenen für die Förderung der Ausbildung und Forschung in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. So unterhält PSI im Umfeld der wichtigsten Standorte des Konzerns Hochschulkooperationen, die von der Bereitstellung von Praktikumsplätzen bis zur Kooperation im Rahmen dualer Studiengänge reichen. 

Seit Herbst 2010 ist PSI als Industriepartner des Forschungsclusters Logistik sowie als Projektpartner im Cluster umweltfreundliche und nachhaltige Energietechnik und seit Anfang 2016 auch als Technologiepartner am neuen European 4.0 Transformation Center am RWTH Aachen Campus aktiv.

Arbeits- und Gesundheitsschutz

In der PSI haben Arbeits- und Gesundheitsschutz einen hohen Stellenwert. Ziel ist eine nachhaltige Senkung der Arbeits- und Gesundheitsrisiken für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Besucher.

Als Bestandteil der Unternehmenskultur und Fürsorgepflicht werden Gefährdungsanalysen durchgeführt und die notwendigen Maßnahmen für Arbeitssicherheit, Arbeitsbedingungen, Ersthelferversorgung, Brandhelfer, Sicherheitsbeauftragten, medizinische Vorsorge (Plicht- und Angebotsuntersuchungen) ergriffen und der Erfolg jährlich mittels Audit überprüft.

Das verantwortungsvolle Handeln des Managements, der Mitarbeiter, des Betriebsarztes sowie der Fachkraft für Arbeitssicherheit werden gefördert und die Verbesserungen im Arbeitsschutzmanagementsystem gepflegt.

Das Arbeitsschutzmanagementsystem wurde 2015 durch ein externes Unternehmen geprüft und die Erfüllung der Anforderungen von OHSAS 18001:2007 bescheinigt.