
Case Study PSIprins schafft hohe Arbeitserleichterung bei der Mercedes-Benz AG
Das Netzleitsystem der PSI ist seit mehr als 25 Jahren erfolgreich im Einsatz.
Der hohe Energiebedarf großer Industrieunternehmen, insbesondere bei Unternehmen mit mehreren Standorten, ist auch bei der Mercedes-Benz AG ein Thema. Deshalb ist der Aufbau einer stabilen Netzinfrastruktur seit jeher von entscheidender Bedeutung, um eine hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten.
Bis in die 90er Jahre wurde die Überwachung und Steuerung des Stromnetzes herkömmlich manuell gemacht. Zahlreiche Mitarbeiter mussten direkt vor Ort tätig sein, um die Werte des Stromnetzes zu lesen, Schaltmaßnahmen durchzuführen oder Fehler im Netz aufzudecken, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Durch den Anstieg der Anforderungen durch die Energiewende und die kontinuierliche Zunahme der Komplexität des Stromnetzes wurde dies zunehmend aufwendiger. Daher war die naheliegende Lösung der Einsatz eines Leitsystems, das eine hohe Arbeitserleichterung, reduzierte Ausfallzeiten und Rentabilität mit sich bringen sollte. Die Entscheidung für ein Leitsystem der PSI (damals noch BTC-Leitsystem) hat die Mercedes-Benz AG nie bereut.
Die Mercedes-Benz AG (ehemals Daimler AG) ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt
Fakten
PSIprins im Einsatz bei Mercedes-Benz AG
Ersparnis bei der Fehlerbehebungszeit bei Problemen im Bereich der Sammelschienen
Vergleichbarkeit der Werte im konzernweiten Stromnetz der Mercedes-Benz AG
Die große Herausforderung: den bestmöglichen Nutzen erzielen
Die Mercedes-Benz AG hat mit der Einführung des Leitsystems eine Reihe von Verbesserungen erzielt:
Entlastung der Mitarbeiter
Mit dem Einsatz von PSIprins wurden die manuellen Steuerungs- und Überwachungsaufgaben digitalisiert. Dadurch wurde die Arbeit der Netzleitstelle nicht nur effektiver, sondern auch effizienter.
Erhöhung der Versorgungsqualität
Die integrierte Alarmierung im System macht es möglich, Störungen vorherzusagen oder sogar gänzlich zu vermeiden.
Schnelle Wiederversorgung der Werke
Durch die Einführung des Netzleitsystems PSIprins konnte Mercedes die Fehlerbehebungszeit bei Problemen im Bereich der Sammelschienen von 24 auf nur 3 Stunden reduzieren.
Erleichterung im Bereich Fernwirktechnik
PSI-Leitsysteme bieten ein breites Spektrum an Fernwirkprotokollen. Dadurch konnte Mercedes Benz AG ihre vorhandene Fernwirktechnik effizient in das Leitsystem einbinden.
CO2-Management / Verbesserung des CO2-Fußabdrucks
Es ist möglich, mit dem Leitsystem auch die PV-Anlagen zu integrieren, zu überwachen und dadurch einen höheren Einsatz von erneuerbaren Energien zu erzielen, was einen reduzierten CO2-Ausstoß zur Folge hat. Die Möglichkeit der Remoteabschaltung von Anlagen und Transformatoren reduziert die Personalkapazität bei manuellen Vorort-Schaltungen und wirkt sich damit indirekt ebenfalls auf die Reduzierung des Treibhausgasausstoßes aus.
Zentralisierung der Stromnetzüberwachung und Steuerung mehrerer Standorte
Aufgrund ihrer Zufriedenheit hat sich die Mercedes-Benz AG im Jahr 2022 für die Integration zweier weiterer Standorte (Bremen und Rastatt) in das Netzleitsystem der PSI entschieden und ergänzt damit die bereits im System vorhandenen größten Standorte in Untertürkheim und Sindelfingen.
Damit wurde eine Gesamtsicht auf das Stromnetz der Mercedes-Benz AG geschaffen. Diese Einheitlichkeit im Leitsystem ermöglicht den Vergleich der Werte im Netz und vereinfacht die standortübergreifende Koordination. Darüber hinaus ist der Betrieb einer Gesamtwarte effizienter als die einzelnen Warten an den jeweiligen Standorten.

Der Lösungsansatz
Das Ergebnis im Detail
Nun haben wir das Netzleitsystem PSIprins seit mehr als 25 Jahren im Einsatz und es ist für uns unentbehrlich geworden. Es hat in vielerlei Hinsicht große Erleichterungen mit sich gebracht!