Derzeit setzen nur wenige Unternehmen künstliche Intelligenz (KI) im Lager ein. Aufgrund einer Vielzahl potenzieller Vorteile könnte sich das aber schon bald ändern. Wer möchte wann und an welcher Stelle investieren? Eine repräsentative Civey-Studie im Auftrag der PSI Software SE gibt Aufschluss.
KI-gestützte Systeme können dabei helfen, Logistikprozesse aller Art effizienter zu gestalten. Bereiche wie die Bestandsplanung, das Retourenmanagement oder der Wareneingang lassen sich mit künstlicher Intelligenz optimieren. KI ist das entscheidende Werkzeug, um die inzwischen enorme Datenverfügbarkeit in operativen Mehrwert umzumünzen. Anstatt Datenmengen nur retrospektiv zu analysieren, verbessert KI laufende Prozesse dynamisch, erkennt Muster und erstellt Handlungsempfehlungen. Fraglich ist allerdings, inwieweit die neue Technologie bereits im Lagerbetrieb angekommen ist. Wie groß ist die Investitionsbereitschaft und welche Einsatzfelder stehen dabei im Fokus? Um diese Fragen zu beantworten, hat das Marktforschungsunternehmen Civey im Auftrag der PSI Software SE eine repräsentative Studie in Deutschland und Polen – zwei der wichtigsten europäischen Logistikmärkte – durchgeführt.
Auszug aus dhf Intralogistik 9.2025, Seite 56 ff.