• Auftragseingang mit 69 Millionen Euro im zweiten Quartal 32,7 % über dem Vergleichszeitraum
  • Umsatz steigt im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,7 % auf 71,9 Millionen Euro
  • Ergebnis im zweiten Quartal verbessert, aber weiter durch Transformationskosten belastet
     

Berlin, 31. Juli 2026 – Der PSI-Konzern hat im ersten Halbjahr 2026 den Konzernumsatz um 4,1 % auf 138,4 Millionen Euro gesteigert (30.06.2025: 132,9 Millionen Euro). Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 10,7 % auf 71,9 Millionen Euro (01.04.-30.06.2025: 65,0 Millionen Euro). Das um Restrukturierungs- und transaktionsbezogene Kosten bereinigte Betriebs-ergebnis (Adjusted EBIT) war im zweiten Quartal mit 3,4 Millionen Euro ebenso wie das unbereinigte Betriebsergebnis (EBIT) mit 1,1 Millionen Euro positiv (01.04.-30.06.2025: Adjusted EBIT 1,4 Millionen Euro, EBIT −0,04 Millionen Euro). Im ersten Halbjahr war das Adjusted EBIT mit −1,2 Millionen Euro ebenso wie das EBIT mit −4,8 Millionen Euro negativ (30.06.2025: Adjusted EBIT 3,5 Millionen Euro, EBIT 2,1 Millionen Euro). Das Konzernergebnis lag entsprechend bei −10,0 Millionen Euro (30.06.2025: −1,4 Millionen Euro). Der Auftragseingang verbesserte sich im zweiten Quartal um 32,7 % auf 69 Millionen Euro (01.04.-30.06.2025: 52 Millionen Euro), im ersten Halbjahr lag er mit 178 Millionen Euro 15,2 % unter dem Vergleichswert (30.06.2025: 210 Millionen Euro). Der Auftragsbestand lag mit 194 Millionen Euro 5,8 % unter dem Vorjahreswert (30.06.2025: 206 Millionen Euro).

Kennzahlen (TEUR) 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Veränderung
Umsatz 138.411 132.896 +4,1 %
Bereinigtes EBIT −1.150 3.514 >100 %
EBIT −4.768 2.105 >100 %
Konzernergebnis −10.010 −1.428 >100 %
Ergebnis je Aktie (EUR) −0,64 −0,09 >100 %

Das Segment Grid & Energy Management verbesserte sich gegenüber dem ersten Quartal und erzielte einen 18,4 % höheren Umsatz von 72,3 Millionen Euro (30.06.2025: 61,1 Millionen Euro) und ein Betriebsergebnis von 1,6 Millionen Euro (30.06.2025: 2,1 Millionen Euro).

Das Segment Process Industries & Metals litt weiterhin unter dem konjunkturellen Umfeld in Europa, so dass der Umsatz um 13,6 % auf 30,5 Millionen Euro zurückging (30.06.2025: 35,3 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis des Segments war trotz einer Verbesserung im zweiten Quartal mit −2,8 Millionen Euro negativ (30.06.2025: 0,9 Millionen Euro).

Der Umsatz im Segment Discrete Manufacturing lag mit 16,1 Millionen Euro 3,4 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres (30.06.2025: 16,7 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis war aufgrund der Aufwendungen für die Cloud- und SaaS-Transformation mit −3,1 Millionen Euro negativ (30.06.2025: 0,4 Millionen Euro).

Das Segment Logistics steigerte den Umsatz um 13,9 % auf 19,4 Millionen Euro (30.06.2025: 17,1 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis verbesserte sich im zweiten Quartal, war infolge der Aufwendungen für die Cloud- und SaaS-Transformation mit −0,5 Millionen Euro aber noch leicht negativ (30.06.2025: 0,6 Millionen Euro).

Die Mitarbeiterzahl des Konzerns verringerte sich durch das im zweiten Quartal 2025 initiierte Kostensenkungsprogramm auf 2.241 (30.06.2025: 2.351). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit −5,4 Millionen Euro negativ (30.06.2025: 7,6 Millionen Euro). Die liquiden Mittel verringerten sich gegenüber dem Jahresende 2025 auf 24,1 Millionen Euro (31.12.2025: 27,3 Millionen Euro), während die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten auf 31,0 Millionen Euro stiegen (31.12.2025: 18,5 Millionen Euro).

Am 1. Juli 2026 hat Warburg Pincus bekanntgegeben, dass alle Bedingungen des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots an die Aktionäre der PSI erfüllt wurden. Im Juli 2026 hat PSI eine Barkapitalerhöhung durchgeführt, die vollständig von der Zest Bidco GmbH, der Bietergesellschaft des freiwilligen Übernahmeangebots, gezeichnet wurde, wodurch PSI rund 29 Millionen Euro Eigenmittel zugeflossen sind.

Vor dem Hintergrund der verbesserten Umsatz- und Ertragsentwicklung im zweiten Quartal strebt PSI trotz der konjunkturellen Unsicherheiten für 2026 auch weiterhin ein Wachstum des Auftragseingangs und Umsatzes um etwa 10 % und eine um Einmalaufwendungen bereinigte EBIT-Marge von etwa 4 % an.

Der PSI-Konzern entwickelt Softwareprodukte zur Optimierung des Energie- und Materialflusses bei Versorgern und Industrie. Als unabhängiger Softwarehersteller mit knapp 2.300 Beschäftigten ist PSI seit 1969 Technologieführer für Prozesssteuerungs¬systeme, die durch die Kombination von KI-Methoden mit industriell bewährten Optimierungsverfahren für eine nachhaltige Energieversorgung, Produktion und Logistik sorgen. Die innovativen Branchenprodukte können vom Kunden selbst oder in der Cloud betrieben werden.

Pressekontakt

  • BOZAN
    Bozana Matejcek Corporate Public Relations Manager
    PSI Software SE
    Dircksenstraße 42-44
    10178 Berlin
    Deutschland

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