PSIsaso/DSO erfüllt erweiterte Prozessanforderungen nach NABEG 2.0

Berlin, 24. November 2020 – Die ENERVIE Vernetzt GmbH, der regionale Verteilnetzbetreiber in Südwestfalen, hat die PSI Software AG mit der Implementierung der Lösung PSIsaso/DSO beauftragt. Damit kann Enervie Vernetzt umfangreiche Prognosen und Planungsdaten zusammenfassen, zukünftige Netzzustände prognostizieren und die erweiterten Anforderungen an den Redispatch-Prozess aufgrund der Novelle des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG 2.0) verlässlich zum 1. Oktober 2021 umsetzen.

Das PSI-System für „Security Assessment and System Optimization“ (SASO) ist eine vom Leitsystem unabhängige, modulare Anwendung für Verteilnetzbetreiber. Damit können diese sich an Planungs- und Prognoseprozessen des neuen Redispatch-Regimes beteiligen und durch eine bewährte Netzzustandsprognose mit einer optimalen Maßnahmenauswahl und -dimensionierung die Auswirkungen im eigenen Netz transparent und effizient gestalten.

PSIsaso/DSO erfasst kontinuierlich das Netzmodell aus dem Leitsystem sowie Fahrplan- und Prognosedaten und erstellt daraus Netzzustandsprognosen. Auf deren Basis werden die Anforderungen des vorgelagerten Netzbetreibers bewertet und die notwendigen Maßnahmen zur Engpassvermeidung im eigenen bzw. im Netz des nachgelagerten Netzbetreibers veranlasst. Aufgrund des modularen Konzepts können unterschiedliche Kundenanforderungen passgenau und kostengünstig umgesetzt werden. Neben der bei ENERVIE Vernetzt zum Einsatz kommenden „Extended“-Version bietet „Basic“ eine Variante speziell für Netzbetreiber mit einfacher Netzstruktur und ohne Engpässe im eigenen Netz.

ENERVIE Vernetzt setzt bereits ein PSI-Netzleitsystem ein. Dies erlaubt eine sehr enge Kopplung beider Systeme und die Umsetzung weiterer Anforderungen u.a. im Rahmen der Umsetzungsrichtlinien zur GLDPM und SOGL. Grundsätzlich kann jede auf PSIsaso/DSO basierende Lösung problemlos auch mit Leitsystemen anderer Hersteller genutzt werden.

Die ENERVIE Vernetzt GmbH, ein Tochterunternehmen der ENERVIE Gruppe (Hagen/ NRW), baut und betreibt in der Region Südwestfalen Netze und Anlagen für die Verteilung von Strom, Gas und Wasser. Als große Netzgesellschaft ist sie kompetenter Infrastrukturdienstleister in der Versorgung von rund 400.000 Kunden und öffnet das Strom- und Gasnetz allen Netzkunden und Lieferanten diskriminierungsfrei.

Der PSI-Konzern entwickelt und integriert auf der Basis eigener Softwareprodukte komplette Lösungen für die Optimierung des Energie- und Materialflusses bei Versorgern (Energienetze, Energiehandel, Öffentlicher Personenverkehr) und Industrie (Metallerzeugung, Automotive, Maschinenbau, Logistik). PSI wurde 1969 gegründet und beschäftigt weltweit 2.000 Mitarbeiter.

Pressekontakt

  • BOZAN
    Bozana Matejcek Corporate Public Relations Manager
    PSI Software SE
    Dircksenstraße 42-44
    10178 Berlin
    Deutschland

Weitere Pressemeldungen
zu diesem Thema

Pressemitteilung PSI entwickelt im Forschungsprojekt „Transportation in Charge“ Software für die Ladeplanung von E-Lkw

Im Forschungsprojekt „Transportation in Charge“ hat das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM mit Partnern aus Forschung und Praxis Tools zur wirtschaftlichen und technischen Bewertung von Ladeinfrastruktur für E-Lkw in Gewerbegebieten und Güterverkehrszentren erarbeitet. In diesem Rahmen hat die PSI…

Pressemitteilung Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss 2025 der PSI verschiebt sich in den Juni 2026

Die Veröffentlichung des geprüften Jahres- und Konzernabschlusses der PSI Software SE für das Geschäftsjahr 2025, die zuletzt für Mai 2026 in Aussicht gestellt wurde, wird sich weiter in den Juni 2026 verschieben. Hintergrund ist unverändert, dass die gesetzlich vorgeschriebene Abschlussprüfung aus formalen Gründen erst abgeschlossen werden kann,…

Pressemitteilung PSI implementiert neues ERP-System bei Fahrzeugbauer FVG GmbH & Co. KG

Die PSI Software SE wurde vom Fahrzeugbauer FVG GmbH & Co. KG mit der Implementierung des ERP-Systems PSIpenta beauftragt. PSI konnte sich in einem intensiven Auswahlverfahren gegen namhafte Anbieter durchsetzen und löst das bisherige System ab.