KI wird operativ nutzbar, digitale Regulierung schafft Rahmenbedingungen, mobile Robotik sorgt für zuverlässiges Handling in variierenden Umgebungen und flexible Plattformen ersetzen starre Materialflusslogik. So sehen Branchenexperten die aktuellen Trends der (Intra-)Logistik.
Mit der Verordnung über elektronische Frachtbeförderungsinformationen (kurz eFTI) schafft die EU einen verbindlichen Rahmen für den digitalen Austausch von Transportinformationen. Seit August 2024 greifen schrittweise die zentralen Bestimmungen und bis Juli 2027 müssen Behörden elektronische Frachtinformationen, die über zertifizierte eFTI-Plattformen bereitgestellt werden, akzeptieren. Für Unternehmen bleibt die Nutzung freiwillig, doch faktisch wächst der Druck, digitale und interoperable Systeme aufzubauen, um Kontrollen effizienter und medienbruchfrei zu gestalten. (…)
Schneller mit digitalen Zwillingen
KI im operativen Alltag zeigt sich jedoch nicht nur in konfigurierbaren Agenten, sondern zunehmend auch in der Art, wie Systeme Daten abbilden und zurück in Entscheidungen übersetzen. Ein Beispiel dafür ist der WMS-Spezialist PSI mit dem System «PSIwms AI». Dieses integriert den digitalen Zwilling direkt in das Warehouse Management System und macht ihn zur Grundlage für Analysen, Simulationen und Entscheidungen in Echtzeit. Jede Veränderung im physischen Lager fliesst unverzüglich ins Modell ein und synchronisiert sich mit dem digitalen Abbild. So entsteht eine kontinuierlich aktualisierte Informationsbasis, auf deren Grundlage sich Prozesse nicht nur rückblickend bewerten, sondern auch vorausschauend steuern lassen.
Die geplante Erweiterung des KI-Systems um einen Business Assistant, eine KI-gestützte Dokumentation und einen Konfigurationsassistenten zeigt, wie arbeitserleichternd KI künftig eingesetzt wird. Prozesse werden verständlicher, schneller steuerbar und transparenter. Operative Entscheidungen beruhen zunehmend auf adaptiven Modellen statt auf starren Parametern. (…)
Auszug aus SMM Schweizer Maschinenmarkt vom 27.03.2026, Gastbeitrag von Marion Zickenheiner, Agentur additiv pr GmbH & Co. KG
Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.