Gorodenkoff - stock.adobe.com

Aus der Praxis Digitalisierung : Smarte Logistik: Lagerautomatisierung ohne Insel-Lösungen

Sichern Sie sich maximale Rendite durch das perfekte Zusammenspiel von Technik, Software und Mensch. So bleibt Ihre Logistik flexibel und zukunftssicher.

Der moderne Handel fordert Schnelligkeit: Kurze Lieferzeiten, große Produktauswahl und flexible Bestelländerungen im E-Commerce-Sektor gehören zum Standard. Gleichzeitig steigen die Anzahl der Artikelvarianten (sogenannte SKUs) und der Druck, die Betriebskosten zu senken. Die Lagerautomatisierung ist für viele Logistikentscheider die logische Antwort.

Doch modernste Anlagen bringen nicht den gewünschten Erfolg, wenn sie als isolierte „Automatisierungsinseln“ betrieben werden. Der wahre Schlüssel liegt im Zusammenspiel mit einem übergeordneten Warehouse Management System wie dem herstellerunabhängigen PSIwms – dem zentralen „Gehirn“ des Lagers, das Prozesse, Technik und Mitarbeiter synchronisiert.

Warum eine erfolgreiche Lagerautomatisierung mehr als Hardware braucht

Eine erfolgreiche Lagerautomatisierung erfordert das nahtlose Zusammenspiel dreier zentraler Systeme. Am Anfang dieser Kette steht das WMS (Warehouse Management System) als übergeordnete Planungsebene. Es übernimmt die strategische Steuerung, optimiert die gesamte Geschäftslogik und entscheidet, welche logistischen Aufgaben wann ausgeführt werden. Diese Vorgaben fließen direkt in den MFC (Material Flow Controller). Als koordinierende Materialflussebene lenkt dieser den physischen Materialfluss in Echtzeit und leitet die Transportaufträge an die jeweiligen Anlagenteile weiter. Die Umsetzung auf der unteren Ebene übernimmt schließlich das WCS (Warehouse Control System), das als direkter Ausführer die physische Steuerung von Förderbändern, Shuttles oder Regalbediengeräten verantwortet.

Die vier Stufen der Automatisierung: Wo steht Ihr Lager?

Die Modernisierung der Intralogistik ist kein Alles-oder-Nichts-Prinzip. In der Praxis ist die Lagerautomatisierung ein schrittweiser Prozess, bei dem sich der technologische Reifegrad eines Lagers in vier typische Stufen einordnen lässt:

  • Manuell: Hier dominieren überwiegend manuelle Prozesse mit Gabelstaplern, Handscannern und Excel.
  • Systemisch: Ein WMS unterstützt die Planung und steuert einfache Fördertechnik oder Sorter.
  • Mechanisiert: Unternehmen setzen komplexe Transport- und AS/RS-Systeme ein, nutzen die tiefe WMS-Logik jedoch oft nur begrenzt.
  • Fortgeschritten: WMS und WCS sind vollständig integriert und werden für maximale Reaktionsgeschwindigkeit durch KI-Algorithmen sowie autonome mobile Roboter (AMRs) gesteuert.

Best Practices: Reibungslose Integration in der Praxis

Dass die Theorie auch im hochkomplexen Alltag standhält, zeigen zwei erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem Hause PSI:

Case Study Empik: Systemwechsel ohne Stillstand

Der führende polnische E-Commerce-Händler Empik nahm ein hochmodernes Shuttle-Lager, einen Sortierer und Put-to-Light-Systeme verschiedener Hersteller nahtlos in Betrieb. Das Besondere: Der Austausch des Altsystems durch PSIwms erfolgte komplett ohne Stillstand des Zentrallagers.

Erfahren Sie mehr in der Case Study Empik.

Empik

Case Study ASMET: Die perfekte Verbindung von Mensch und Maschine

Wie lassen sich hochflexible fahrerlose Transportsysteme (AGVs) und ein automatisches Shuttle-Lager mit 80.000 Stellplätzen mit manuellen Prozessen synchronisieren? Die Case Study zeigt anschaulich, wie der Verbindungselemente-Spezialist ASMET mit PSIwms und integriertem MFC enorme Effizienzsprünge in der Praxis realisiert hat.

Erfahren Sie mehr in der Case Study ASMET

ASMET

Häufige Fehler vermeiden: Die Checkliste für Investoren

Der Weg zu einem vollautomatisierten Lager ist komplex und birgt Risiken. Viele Projekte scheitern oder bleiben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, weil grundlegende Fehler in der Vorbereitung begangen werden.

Damit Ihre Investition nicht zur teuren Kostenfalle wird, bietet unser Whitepaper eine exklusive, praxisnahe Checkliste für Investoren. Diese hilft Ihnen gezielt dabei:

  • Planungsfehler zu vermeiden: Sichern Sie sich ab, bevor Sie teure Hardware ohne Abstimmung mit dem WMS-Anbieter anschaffen.
  • Systematisch zu integrieren: Schaffen Sie eine ganzheitliche Integrationsvision statt isolierter Automatisierungsinseln.
  • Risiken zu minimieren: Erfahren Sie, warum unzureichende Leistungstests vor dem Go-Live das größte Projektrisiko darstellen.
  • KPIs korrekt zu definieren: Gestalten Sie Ihr Logistikprojekt von Anfang an messbar, flexibel und skalierbar.

Alle entscheidenden Prüfpunkte und Vermeidungsstrategien finden Sie im kostenlosen Whitepaper.

Lagerautomatisierung: Effizient & zukunftssicher

Entdecken Sie im Whitepaper, wie Sie das volle Potenzial Ihrer Lagertechnologien ausschöpfen und teure „Automatisierungsinseln“ erfolgreich vermeiden. Erfahren Sie, warum die reibungslose Integration von Software und Mechanik mit dem richtigen WMS beginnt und wie Sie Ihre Intralogistik Schritt für Schritt zukunftssicher aufstellen.

Fazit

Die Lagerautomatisierung ist eine strategische Investition in Ihre Zukunftssicherheit. Doch mechanische Anlagen entfalten ihre Wirkung erst mit der passenden Software. Der Erfolg Ihres Projekts steht und fällt mit dem WMS als zentraler Steuerungsinstanz. Erst eine nahtlose Steuerung ermöglicht hocheffiziente Prozesse und schafft die Grundlage für eine nachhaltige Kapitalrendite.

Ihr Kontakt

Rüdiger Stauch Senior Vice President Business Development & Sales, PSI Software SE - Business Unit Logistics
Kontaktieren Sie mich
Folgen Sie mir